Allergische Reaktionen auf Cashewnüsse, Milcheiweiß und Eier.

| Diagnosen | Allergische Reaktionen auf Lebensmittel | ![]() Report by: Svitlana Chukhnina |
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| Der Bericht ist über | Über einen Klienten / Freund / Familienmitglied | |||||
| Geschlecht | Weiblich | |||||
| Alter | 34 Jahre (zur Zeit der Symptome / Krankheit) | |||||
| Händigkeit | Rechts | |||||
| Zusätzliche Methoden | Gesprächstherapie mit Einleitung eines leichten Trancezustandes (Hypnose), Traumabearbeitung sowie neurophysiologischen Techniken zur Auflösung unbewusster Stress- und Reaktionsmuster. | |||||
| Verfasst in | Deutsch | |||||
| Beinhaltete Sonderprogramme |
Kehlkopf -> SBS der Kehlkopfschleimhaut Kehlkopf -> SBS der Kehlkopfmuskulatur Haut, Haare und Nägel -> SBS des Unterhaut-Bindegewebes |
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| Kategorien | Vorhersage von zukünftigen Symptomen Bewusste Auflösung chronischer Symptome (inkl. lokaler Teufelskreise) Bewusste Konfliktlösung bei einer Konfliktaktiven Phase Alltägliche bis mittlere Prozesse (Halsschmerzen, Rückenschmerzen, Hörsturz, Allergien...) |
Beschreibung
Die Mutter eines etwa eineinhalb Jahre alten Mädchens suchte Unterstützung, weil ihre Tochter allergisch auf mehrere Lebensmittel reagierte. Bei Kontakt mit Cashewnüssen kam es zu deutlichen Schwellungen im Gesichtsbereich, insbesondere an Lippen, Augen und Ohren, teilweise begleitet von Atemnot beim Einatmen.Nach Aufnahme von Ei schwoll ebenfalls das Gesicht an. Bei Milcherzeugnissen zeigte das Kind Reizhusten sowie Quaddelbildung.
Im ein Paar Sitzungen zeigte sich, dass während der Schwangerschaft mehrere belastende Situationen aufgetreten waren, die mit starker Angst um das Leben oder die Gesundheit des Kindes verbunden waren.
Eine Situation betraf den Verzicht auf Camembert (Milcheiweiß). Die Mutter hatte dieses Lebensmittel früher regelmäßig und sehr gerne gegessen. Eine Freundin wies sie während der Schwangerschaft darauf hin, dass Camembert möglicherweise schädlich für das ungeborene Kind sein könnte. Diese Information löste große Angst um die Gesundheit des Kindes aus. Seit diesem Moment mied sie Camembert vollständig und verspürte auch später (bis jetzt) kein Verlangen mehr danach.
Eine besonders intensive Situation trat im dritten Schwangerschaftsmonat auf. Bei einer Ultraschalluntersuchung wurde der Mutter mitgeteilt, dass beim Kind möglicherweise eine eiförmige Zyste im Gehirn sowie ein Herzfehler sichtbar seien. Sowohl die Untersuchung als Auch Umgang mit sich empfand die Patientin als höchstunangenehm und bedrohlich . Die nächste Kontrolluntersuchung wurde erst sechs Wochen später angesetzt. In dem Zusammenhang konnte man sich an die drei Äffchen erinnern - ein hält sich die Augen zu der andere Mund und Ohren - da diese Situation schockieren und höchst unangenehm war.
In dieser Zeit erlebte die Mutter eine Phase intensiver Angst und gedanklicher Beschäftigung mit der Möglichkeit, dass ihr Kind krank sein könnte oder dass das Überleben des Kindes erschwert sein kann. Sie berichtete über klassische Konfliktaktive Phase - in dieser Zeit ständig mit Sorgen und Gedanken an die Gesundheit des Kindes beschäftigt gewesen zu sein, schlecht geschlafen.
Bei der nächsten Untersuchung wurde schließlich festgestellt, dass sowohl die vermutete Zyste als auch der Herzfehler nicht bestätigt werden konnten und alles in Ordnung sei. In diesem Moment fiel für die Mutter die große Anspannung ab.
Zusätzlich berichtete die Mutter von einer weiteren belastenden Situation bei einer ärztlichen Untersuchung. Dabei fühlte sie sich nicht wahrgenommen, nicht ernstgenommen, nicht gesehen. Dabei fühlte sie sich von einer Ärztin stark unter Druck gesetzt bestimmte Untersuchungen durchführen zu lassen. Diese Situation löste bei der Mutter ein starkes Gefühl von Bedrohung und emotionalem Stress aus.
Während der Schwangerschaft aß die Mutter regelmäßig Cashew-Mousse, als Sausenersatz und dieses Lebensmittel war fast täglich in dem Ration. Auch Eier gehörten häufig zu ihrem Frühstück, zum Beispiel in Kombination mit Avocado. Da während der Schwangerschaft insbesondere Camembert klar mit einer intensiven Angstsituation verbunden werden konnte, während Cashewmus, und Eier zwar fast täglich konsumiert wurden, jedoch keine einzelne konkrete Konfliktsituation identifiziert werden konnte, lässt sich daraus schließen, dass das Nervensystem der Mutter beziehungsweise des Kindes diese häufig konsumierten Lebensmittel mit den damals erlebten starken emotionalen Zuständen verknüpft hat, ohne dass sich ein einzelnes spezifisches Ereignis (Schockzustand) eindeutig zuordnen lässt- da in allen beschriebenen Situationen um Stresssituation große Angst/ Schreckangst mit dem Kontext, Leben und Tod ging.
Im Verlauf des Therapieprozesses wurden neben dem Thema der Allergien auch weitere damit verbundene Aspekte wie Gesundheitssorgen, Kontrollthemen und emotionale Belastungen bearbeitet. Die Mutter arbeitete dabei intensiv sowohl innerhalb der Sitzungen als auch durch zahlreiche Übungen und Selbstreflexion zu Hause weiter. Ein Teil dieser Arbeit erfolgte gemeinsam mit ihrer Tochter sowie mit Unterstützung ihres Mannes, was insgesamt zu spürbaren positiven Veränderungen geführt hat.
Nach der gemeinsamen Bearbeitung der belastenden Situationen berichtete die Mutter, dass sie deutlich ruhiger im Umgang mit dem Thema Essen geworden ist. Sie kann ihrer Tochter inzwischen wieder mehr Lebensmittel anbieten, ohne sofort starke Angst zu empfinden. Und auch der Umgang mit den anderen Menschen ist für sie viel einfacher geworden.
Derzeit befindet sich die Familie in einer Beobachtungsphase, in der bei der Bereitschaft der Eltern getestet wird, wie das Kind auf verschiedene Lebensmittel reagiert.
Hinweis: Hast du auch schon spannende Erfahrungen mit den 5BN gemacht? Dann wäre es großartig, wenn du uns dazu einen anonymisierten Erfahrungsbericht schickst, damit wir ihn im Archiv veröffentlichen können und alle von deinen Erfahrungen profitieren können. Vielen Dank!
