Ein Vater, sein Sohn und der linke Großzeh

| Diagnosen | ![]() Report by: Axel Dörr-Lintl |
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| Der Bericht ist über | Über einen Klienten / Patienten von mir / Familienmitglied | |||||
| Geschlecht | Männlich | |||||
| Alter | 62 Jahre (zur Zeit der Symptome / Krankheit) | |||||
| Händigkeit | Rechts | |||||
| Zusätzliche Methoden | Ausschließlich Beobachten und Aufklären | |||||
| Verfasst in | Deutsch | |||||
| Beinhaltete Sonderprogramme | ||||||
| Kategorien | Beobachtung von einem einmaligen SBS-Durchlauf (teilweise mit Vorhersage der PCL-Dauer) Alltägliche bis mittlere Prozesse (Halsschmerzen, Rückenschmerzen, Hörsturz, Allergien...) |
Beschreibung
Ein rechtshändiger Mann, vertraut mit der germanischen Heilkunde, verbringt an einem Samstag einen Stadiontag mit seinem erwachsenen Sohn. Sie treffen sich am U‑Bahnhof, fahren gemeinsam mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Spiel, reden unterwegs über Arbeit, Fußball und Alltägliches.
Mitten in der Fahrt erzählt der Sohn beiläufig, er habe im Frühjahr eine Magenschleimhautentzündung gehabt und damals schon mit seinem Vater darüber gesprochen. Der Mann nickt, merkt aber gleichzeitig, dass er sich an dieses Gespräch nicht erinnern kann. Für ihn, der sich als aufmerksam und zugewandt erlebt, ist das ein innerer Stich – als Vater und als jemand, der die 5BN kennt. In ihm formt sich unbewusst der Satz:
„Ich bin für ihn nicht mehr der, der ich gern wäre.“
Aus Sicht der 5BN betrifft dieser Selbstwerttreffer ein sehr konkretes Gewebe: Knochen, Knorpel, Gelenkkapsel und Sehnen des linken Großzehengrundgelenks. Dieses Gewebe gehört histologisch zum Neuen Mesoderm und wird aus dem Großhirn‑Marklager gesteuert. Genau dort – im rechten Marklager, das die linke Körperhälfte innerviert – bildet sich in diesem Moment ein Hamerscher Herd; im Gelenk beginnt in der konfliktaktiven Phase ein leiser Zellabbau (Osteolysen), zunächst ohne Schmerzen.
Im Stadion erlebt der Mann den Sohn souverän und eigenständig. Auf dem Rückweg durch die Menschenmengen wirkt er selbst eher gereizt, der Sohn ruhig und gelassen. Als dieser abends nach Hause fährt, ohne den Tag zu verlängern, verstärkt sich das Gefühl, nicht mehr wirklich „an seiner Seite“ zu sein. Der Selbstwertkonflikt im Bereich „Weg/Zukunft mit dem Sohn“ läuft weiter – und damit auch der Abbau im neu‑mesodermalen Gelenkgewebe.
Zwei Tage später ruft der Sohn an und bedankt sich ausdrücklich für den „schönen Nachmittag“. Dieser Anruf entschärft die innere Spannung. Biologisch ist das die Konfliktlösung: Der Mann erlebt, dass die Beziehung intakt ist. Jetzt schaltet das Programm um – im Großhirn‑Marklager entsteht ein Hirnödem, im Gelenk beginnt die Reparaturphase des Gewebes: Der Körper baut Knochen und Knorpel wieder auf, lagert Wasser in Gelenk und Knochenhaut ein. Das linke Großzehengelenk schwillt an, wird rot, heiß und schmerzhaft.
Es folgen mehrere sehr anstrengende Nächte mit starken Schmerzen, vor allem in Ruhe – typisch für die Heilungsphase des neu‑mesodermalen Bewegungsapparats: Entzündung, Schwellung und Rötung als Zeichen des Wiederaufbaus. In einer Nacht kommt Schüttelfrost hinzu, der Schmerz erreicht einen Höhepunkt. Der Mann erlebt dies als Heilungskrise. In dieser Phase hat er einen eindrücklichen Traum: Sein linker Fuß hängt an vier Kabeln – Schmerz, Bewegung, Ruhe und einem vierten, das er später vergisst. Im Traum trennt er die Kabel für Schmerz und Bewegung und lässt nur das Kabel für Ruhe verbunden. Danach schläft er erstmals wieder mehrere Stunden tief und durch, schwitzt und muss mehrmals zur Toilette – der Körper beginnt, das eingelagerte Wasser aus dem neu‑mesodermalen Gewebe wieder auszuscheiden.
Von da an bessert sich der Zustand schrittweise. Die Schwellung im linken Großzehengelenk geht zurück, die Rötung des Gewebes verblasst, die Schmerzen nehmen deutlich ab. Zunächst kann er nur kurze Strecken langsam gehen, später wieder mit dem Hund spazieren. Nacht für Nacht wird der Schlaf ruhiger; Toilettengänge und Schwitzen nehmen ab. Am Ende der Heilungsphase sind die Entzündungssymptome verschwunden, das Gelenk frei beweglich, nur leicht verdickt – genau so, wie es für die „Luxusgruppe“ des Neuen Mesoderms beschrieben wird: Nach abgeschlossener Reparatur ist die Struktur stabiler als zuvor.
Parallel dazu wandelt sich seine innere Haltung. Aus dem anfänglichen Satz
„Ich bin für ihn nicht mehr der, der ich gern wäre“
wird Schritt für Schritt die Erkenntnis:
„Ich bin als Vater genug – auch, wenn mein Sohn seinen eigenen Weg geht.“
Diese neue Bewertung nimmt dem Selbstwertthema die Schärfe und verhindert neue Konfliktschocks im selben neu‑mesodermalen Gewebe. Heute kann der Mann wieder schmerzfrei und normal laufen, schläft durch und akzeptiert eine kleine Restverdickung und minimale Einschränkung der Beweglichkeit als sinnvollen Endzustand. Sein linker Großzeh ist damit nicht nur ein geheiltes Gelenk, sondern ein sichtbares Ergebnis einer inneren Entwicklung, in der Psyche, Gehirn und Gewebe genau nach der Logik der 5 Biologischen Naturgesetze zusammengearbeitet haben.
Hinweis: Hast du auch schon spannende Erfahrungen mit den 5BN gemacht? Dann wäre es großartig, wenn du uns dazu einen anonymisierten Erfahrungsbericht schickst, damit wir ihn im Archiv veröffentlichen können und alle von deinen Erfahrungen profitieren können. Vielen Dank!
