Erfahrungsbericht: Steißbein-Schmerzen / Kokzygodynie

Erfahrungsbericht: Steißbein-Schmerzen / Kokzygodynie

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Mitte März 2018 habe ich beim Sitzen auf einem Stuhl festgestellt, dass mein Steißbein, also das unterste, knöcherne Ende der Wirbelsäule, bei Druck schmerzt. Im Laufe der Tage wurden die Schmerzen stärker und hielten nun für 8 Wochen an. Ohne Druckbelastung waren die Schmerzen kaum vorhanden, d.h. die Schwellung/Entzündung war nicht sonderlich stark. Das Symptom hatte ich zuvor nie gehabt.

Ein paar Wochen zuvor war ich auf einer Weiterbildung, wo wir viele Stunden auf harten Holzstühlen gesessen haben. Die Vermutung, dass es eventuell damit zutun haben könnte kam daher, dass ein anderer Teilnehmer des Seminars ebenfalls um die gleiche Zeit Schmerzen am Steißbein entwickelte – ein interessanter Zufall. Wieso allerdings sollten die Schmerzen dann erst Wochen später bemerkbar sein? Und wieso monatelang anhalten? Tatsächlich war ich ein paar Wochen später wieder am gleichen Ort, mit gleicher Belastung beim Sitzen. Das Steißbein schmerzte immer noch leicht, wurde aber durch das erneute lange sitzen in keinster Weise schlimmer. Auch bei weiteren Veranstaltungen dort im Laufe der Jahres kam es zu keinen Schmerzen mehr. Eine Ursache durch Verletzung/Überlastung kann daher ausgeschlossen werden.

Das Steißbein gehört zum Neu-Mesoderm und bildet im Tierreich den Übergang zum Schwanz – ermöglicht also das Anheben und Bewegen des Schwanzes – zu Kommunikations- und Balance-Zwecken. Konfliktiv geht es also unter anderem darum, „die Rute nicht heben zu können“, also zu zeigen „hier bin ich, das ist meine Position/Meinung“.

Auch bei uns Menschen reagiert das Steißbein u.a. mit diesem Thema, auch wenn dessen ursprüngliche Funktion bei uns mangels Schwanz nicht mehr genutzt wird (es gibt einige Gewebe in unserem Körper, wie die ehemaligen Schilddrüsenausführungsgänge, Kiemenbogengänge, Wurmfortsatz, …, die Überbleibsel sind und keine Funktion mehr ausüben, trotzdem aber im Rahmen ihrer Sonderprogramme Veränderungen und Symptome machen).

Kurz vor Beginn der Schmerzen muss es mir also gelungen sein, erfolgreich meine Meinung/Gefühle/Gedanken nach außen zu äußern und mich „nicht mehr zu ducken/zu verstecken/den Schwanz einzuziehen“. Aufgrund der Dauer der Symptome muss es mir entsprechend über lange Zeit nicht gelungen sein. Die Intensität der Konfliktaktiven Phase muss wohl nie sonderlich hoch, aber über lange Zeit immer wieder oder konstant vorhanden gewesen sein.

Was war geschehen?
In der Woche als ich die Schmerzen bemerkt habe, war meine Video-Serie „Krankheit ist anders“ beinahe fertig und ich hatte die letzte große Feedback-Runde gestartet, bei der ich auch erstmals Menschen um Feedback gebeten habe, die die 5BN kaum oder gar nicht kannten.

Seit ich die 5BN kenne, hatte ich ja das Problem, dass ich immer schwer aufpassen musste, wem ich von dem Thema erzähle, um nicht aufgrund dieser Sichtweise verurteilt zu werden. Leider wurde die Neue Medizin in der Vergangenheit ja oftmals sehr dogmatisch bis fanatisch verbreitet – oder stark paschalisierend und fehlerhaft. Und mit diesen Verbreitungen wurde man früher ebenfalls automatisch in Verbindung gebracht, wenn man sich für die 5BN begeistert.

Somit habe ich zuvor immer nur wenigen ausgewählten Personen davon erzählt und habe aber ein ums andere Mal gefühlt: „Ich würde dem- oder derjenigen Betroffenen jetzt gerne davon erzählen/helfen, kann es aber nicht! Ich muss meine Kenntnis der 5BN verstecken“. Ich kann mich zwar nicht an einen besonderen dramatischen Auslöser erinnern, aber an viele Situationen, wo ich es schlimm fande dass ich mich nicht traue oder nicht in der Lage bin, meine Kenntnis der 5BN zu erwähnen.

Durch meine neue Videoserie hatte dies nun ein Ende: Ich habe meine Position öffentlich klar gemacht sowie klar aufgezeigt, wie ich zu dieser Sichtweise gekommen bin. Es fällt mir nun viel leichter, jemandem in Not die Videoserie zu geben und ihm anzubieten, im Anschluss über seine Symptome zu sprechen, wenn er dies möchte. In biologisch also: „Ich bin wieder in der Lage, meine Rute zu heben“.

Nachdem die Schmerzen nach 8 Wochen verschwunden waren, kam das Symptom nicht wieder.

5 Biologische Naturgesetze

Germanische Neue Medizin, Neue Medizin, Germanische Heilkunde, Dr. Hamer, 5BN, GNM

Hier findest du eine Einführungs-Videoserie zu den 5 Biologischen Naturgesetzen (5BN) der Neuen Medizin, die historisch auch als Germanische Neue Medizin (GNM) oder Germanische Heilkunde (GH) bezeichnet wird.
Die Biologischen Naturgesetze wurden von Dr. med. Ryke Geerd Hamer entdeckt.